Thema 10 Wissen vom Heilen

Thema 10: Das Wissen vom Heilen

Biophysik de Heilens: Naturwissenschaftliche Annäherung und Begründung für die Möglichkeit von geistiger Heilung 

 Argumente gegen geistige Wege der Heilung werden oft durch eine medizinische Sicht der wissenschaftlich erfassbaren organisch-chemischen physiologischen Vorgänge im Körper begründet. Im Folgenden werden naturwissenschaftliche Erkenntnisse von Quantenphysik, Physik, Biologie und Medizin aufgeführt, welche für die Möglichkeit der Wirkung von geistiger Heilung sprechen.


Vernetzung der Hirnzellen

Seit den 60er Jahren „schmilzt“ jedoch die Realität der Materie des Körpers dahin. Die Materie des Stuhls auf den wir sitzen, im Boden und des Planeten auf dem wir stehen, besteht aus der Sicht der Quantenphysik aus Atomen, taumelnden Energie-Wirbeln, in denen Elektronen (Schale) um den Proton (Kern) mit unglaublicher Geschwindigkeit kreisen. Energie = Materie mal Lichtgeschwindigkeit (E=Mc2).

„Alles (darin) fließt“ (Heraklit). Im Universum sind Materie und Energie untrennbar dynamisch miteinander verquickt (Lipton, S. 100).

Augenzellen können mit ihrer ca. 1000 Herz Schwingung keine Lichtfrequenzen wahrnehmen, wohl aber ihre Atome, deren Schwingungen im Hirn herunter transformiert werden. Bienen können ultraviolettes Licht sehen, Hunde u. Fledermäuse Ultraschall hören.
Die allgegenwärtige Bewegung in der Materie erfolgt so rasch, dass sie den Augen, die nur langsam Schwingendes wahrnehmen, scheinbare Festigkeit suggeriert. Unsere grundlegenden Sinnes-Erfahrungs-Inhalte: Farbe, Festigkeit, Form, Gerüche etc., sind elektromagnetische Sinnestäuschungen, die den Proportionsgesetzen von Zahl und Maß unterliegen („goldener Schnitt“, „Fibonacci“-Zahlen, etc).

Realität besteht aus formloser Energie und einem Reigen von Lichtquanten, und ist aufgrund ihrer physikalischen Durchsichtigkeit wie die optische Täuschung und Suggestion durch die bewegten Bilder einer Kinoleinwand: Sie wird zu einem spiegelartigen Spiel (Maya) des Bewusstseins.

Die Entfernung zwischen Atomschale und Kern entspricht - in proportionaler Vergrößerung gesehen - der Entfernung zwischen Erde und Mond (der sie umkreist), welche mit der Sonne und Milchstrasse Raumfahrzeugen gleichen, da sie mit vielen tausenden Kilometern pro Stunde durch den Weltraum rasen.

Nach dem Urknall bei der Erschaffung des Kosmos folgte die Quark-Ära, dann die Hadronen-Ära der Bildung von Teilchen und Antiteilchen aus Photonen bei bis zu 10 Billionen Grad Celsius, dann die Leptonen-Ära der Paar-Erzeugung und Paar-Vernichtung leichter Teilchen, dann bei 3 Milliarden Grad Celsius die Entstehung der Strahlungs- und Fusions-Ära, in welcher Materie kaum mehr als eine kleine Verunreinigung (!) von Photonen(Licht)-Strahlung ist. Atomkerne entstehen erst bei Herabsenkung der Temperatur auf 1 Milliarde Grad und führen zur Materie-Ära. Der Beginn unserer strukturierten Welt fand bei der Entkoppelung von Materie und Strahlung statt (Pfleiderer S. 24-27).

Die 20 Aminosäuren aus denen lebende Zellen - ob Baum, Maus oder Mensch - ihre Eiweißmoleküle aufbauen, entstanden im Chemie-Labor des Weltraums: sie gingen aus den Tiefen des Weltalls auf die Erde nieder, eingeschlossen in Kometen, Meteoriten, und kosmischen Staubpartikeln.

Führt man einem Gasgemisch aus Ammoniak, Methan, Wasserdampf und Wasserstoff radioaktive Strahlung zu, entstehen organische Moleküle, und mit Blausäure sogar Adenin, eine der 4 Basen der DNS (Staguhn S. 16-17, 25, 37, 39).
Es entstand der menschliche Körper mit 50 Billionen organisierter Zellen aus organischen Riesenmolekülen mit Millionen Atomen, in Ketten zusammengefügt durch Kohlenstoff (Pfleiderer S. 49).

Unser Körper besteht aus einem „Nichts“ („Shunyata“, der buddhistischen Leerheit) mit weniger als 1 Prozent Stoff, aus 30 (Spurenelemente) von den 92 Atomarten (chemischen Elemente) die es gibt (1/3 davon), mit immerwährender Erneuerung.

In wenigen Wochen sind es 10 hoch 15 (tausend Trillionen) Atome, und innerhalb von 2 Jahre sind alle Atome unseres Körpers (ob jung oder alt) in allen Bestandteilen rundum erneuert, weil sie mit den Atomen unserer physikalischen Umgebung ausgetauscht worden (!):
- in wenigen Tagen die Magenwände,
- in wenigen Wochen ganze Organe und Geschmacksnerven, - jeden Monat die Hautoberfläche,
- in eineinhalb Monate die komplette genetische Chromosomenstruktur (DNS/DNA),
- in wenigen Monaten die gesamte Knochensubstanz, und nach einem Jahr das ganze Gehirn.

Es ist also lediglich eine neue Kopie unseres bisherigen Körpers, die uns dieselben Sinnes-Erfahrungen und Erinnerungen vermittelt (!).

Wir sind eins mit allem Geschaffenem aus unserer Umgebung (über Atmung und Ernährung hinaus) und nehmen Atome anderer menschlicher Körper auf: - durch Berührung,
- Umarmung,
- Austausch von Körperflüssigkeiten,
- Einatmung,
- aber auch indirekt aufgrund von langen „Wanderungswegen“ von Atomen von Körpern, die räumlich entfernt waren oder (im Extremfall) früher gelebt haben.

Seele und ich-Gefühl und Denken und Fühlen und Körpergefühl sind ewig und überdauern den Tod.

Unsere Körper-Atome sind (physikalisch) sind ebenfalls unsterblich, nur wandern sie (nach dem Zerfall durch den Tod) zu anderen Lebensformen.

Ewigkeit existiert (mikrobiologisch gesehen) sogar auch in den kurzlebigen ephemeren Körperzellen, insofern dass sie sich (zumindest bis zum Tod) immerwährend als Duplikate neu erschaffen.
Es gibt im gesamten menschlichen Genom nur ca. 25 000 verschiedenen Gene.
Die DNS im Zellkern besteht aus Genen, die Schlüssel für Altern und Tod sind, und mit ca. 3 Milliarden der chemischen Buchstaben A, G, C, T, geschrieben sind (Staguhn S. 49).
Z.B. werden Formen von Epilepsie, das Down-Syndrom, einige Krebsarten sowie die Muskelerkrankung (ALS) des Physikers Stephen Hawking hervorgerufen durch Defekte in einige der 33 546 361 Gen-Buchstaben des Chromosoms 21 (Staguhn S. 143.).

Auch wenn und obwohl z.B. die Zellen von Narben oder Geschwulste durch neue Zellen ersetzt werden, behalten diese ihre krankhafte Form.

Dies bedeudet, dass die Fortdauer einer Krankheit an der Unfähigkeit der Zellen liegt, die Verformung der genetischen Programme durch krankhafte Einflüsse anschliessend wieder aufzuheben.

Dies müsste nicht sein, denn ein elektromagnetisches Feld induziert sämtliche Vorgänge in der DNA, welche, dies beweist die Evolution, extrem Anpassungsfähig von ihrer Umgebung lernt.
Die Einzeller (Ur-Lebensformen) existierten 2,75 Milliarden Jahre lang.
Jede Zelle ist ein intelligentes Wesen (Minimensch) das allein überleben kann. Im Körper gibt es keine Funktion (Atmungs-, Ausscheidungs-, Nerven-, Drüsen-, Muskel-, Skelett-System) die nicht bereits in den Organellen der Zelle angelegt ist.
Der evolutionäre Vorteil des Lebens in Gemeinschaft führte zu den Mehrzeller-Verbände (Pflanzen, Tiere) vor 750 Millionen Jahren, bis hin zum Menschen.

Es bildeten sich Nervensysteme, um das Verhalten der anderen Zellen in der riesigen Gemeinschaft zu koordinieren und die Umgebung wahrzunehmen und (Lipton, S. 35, 36, 37,40, 63).
Je weiter man in der Evolutionshierarchie von Lebensform (Pflanze) zu Lebensform (Tier) hoch klettert, je komplexer wird das Nervensystem, bis hin zum menschlichen, durch welches unendliche kosmische Bewusstheit ihrer selbst bewusst werden kann.
Ca. 400 Milliarden miteinander geschaltete Neuronen bzw. Hirnzellen bilden die Masse unseres Gehirns, dem Träger unseres Bewusstseins mit seinen ca. 70 000 Gedanken täglich.
Das Dauerfeuer seiner feinen elektrochemischen Impulse ist ein elektrisches Wellensystem u. Simultanübersetzer für alles Denken und Fühlen. Es transformiert elektrische Impulse in chemische Botenstoffe um den übrigen Körper zu programmieren u. Anzulernen.
Das Elektron ist regelrecht Elementarteilchen unseres Geistes im Gehirn: es sind schon Nervenzellen mit Silizium-Computerchips verwoben worden (Staguhn S.164, 174, 192, 198).
Unsere Zellen sind im Wesentlichen eine Ansammlung von Protein-Molekülen.
Die Anordnung der Atome darin spiegelt seine elektromagnetischen Ladungen wieder, welche verändert werden u.a. durch Verbindung mit Hormonen (z.B. Östrogenmoleküle), enzymatisches Hinzufügen oder Entfernen von geladenen Ionen, Interferenz durch elektromagnetische Felder (z.IB. Abstrahlung von Mobiltelefonen).
Integrale Membran-Proteine (IMP´s) mit Rezeptorfunktion (molekulare nano-Antennen) sind die Sinnesorgane (wie Augen, Ohren) der Zellen), und verändern die elektrische Ladung von Proteinen in der Zelle (Lipton S.56, 80, 83).

In ihrem Werk „Die Moleküle der Gefühle“ berichtet Candace Pert, dass die Wahrnehmung des Geistes nicht nur im Kopf, sondern durch Signalmoleküle über den ganzen Körper verteilt ist. Der Geist kann auch durch das Gehirn Gefühlsmoleküle erzeugen und damit das System (z.B. einen erkrankten Körper) überlagern und Selbstheilung auslösen (Lipton S.130).

IMP´s reagieren wie Stimmgabeln auf elektromagnetische Umweltsignale wie Licht, Klang und Radiowellen: sie verändern ihre Form und die Ladung des Proteins. „Natrium-Kalium-ATPase“-Kanalproteine durchlaufen jede Sekunde hunderte von Zyklen des Ladungswechsels (Zellen-Innere negativ und Zellen-Äußere positiv geladen).
Elektromagnetische Signale werden mit über 100.000 Stundenkilometer gesendet und werden von der Gemeinschaft von Milliarden Zellen in unserem Körper bevorzugt: sie sind 100-mal effizienter u. schneller als biochemische Signale, die unrentabel (wegen massiven Energieverlustes des Moleküls durch freigesetzte Wärme beim Auf- und Abbau der Verbindungen) sind.

Erkranktes Gewebe in Krebsgeschwulst strahlt seine eigene individuelle Energiesignatur (destruktive, gegenläufige, Interferenz-Wellen) ab, die sich von der Abstrahlung gesunder Zellen unterscheidet.

Atome können mittels Laserstrahlen in ihrer Frequenz durch destruktive Interferenz gestoppt, aber auch durch konstruktive Interferenz beschleunigt werden (im Falle von Nierensteinkristallen kommt es z.B. zu deren Zertrümmerung) (Lipton, S 110, 111,114, 116,117).

Fazit: Der uralte Gegensatz zwischen Geist und Körper ist nicht aufrecht zu erhalten. Unsere Denkvorgänge beherrschen den Körper durch elektrische Wellen der Hirnfunktionen, durch Ausschüttung von Hormonen, elektrische Nervenbefehle an die Muskeln, etc.

Im Inneren der Zelle finden sich Kommunikations-Moleküle aller Art, Elektronen und Photonen mit Eigenschaften von Wellen und Teilchen (die Grundlage der Kernspintomographie sind), die riesigen Kettenmoleküle der DNS mit ihren 100 000 von Elektronen als Gesamtelektronenwolke, dessen Erneuerungs-Programme in Form geringer Strahlung schwingen und Brücken zwischen Quanten und Leben schlagen (Staghuhn, S.195).

Empfinden wir Freude, verteilen sich die antidepressiven Moleküle des Imipramin in der Haut, und der Gehalt an den Antikrebswirkstoffen Interlucent und Interferon steigt im Körper.

Bei Stress, Angst, und Wut steigt der Gehalt an Cortison, Adrenalin und Noradrenalin, die das Immunsystem angreifen. Bei Ruhe wird ein „Valium“-artiger Immuno-Modulator in allen Körperzellen generiert.

Unser Denken programmiert seine Körperzellen mittels chemischer Substanzen. Wirkt der Krankheitserzeugende Stress vom Hypothalamus über die Hypophyse bis zur Adrenalin-Hormon-Ausschüttung, die zur Unterdrückung des Immunsystems führt.

Heilsame Gedankenschwingungen, wie in der geistigen Heilung zum Einsatz kommend, können in umgekehrter Form heilen, harmonisieren, regenerieren. Schon allein die Erfolge von Placebo-Studien oder Hypnose belegen dies.

Bibliographie:
- Lipton, Bruce: Intelligente Zellen, Wie Erfahrungen unsere Gene steuern, Burgrain, 2006

- Pfleiderer, Jörg: Ursprung und Zukunft des Weltalls, Innsbruck, 1983,

- Staguhn, Gerhard: Die Suche nach den Bauplan des Lebens, München, 2005

 

Es gibt eine sinnvolle Fortsetzung zu diesem Artikel, und zwar mit der Überschrift: 

Teil 1 Goldene Regeln um geistiges Heilen erfolgreicher zu gestalten.

Warum bleibt angestrebte körperliche Heilung oft aus?

Was kann man tun, und was muss man berücksichtigen, um das Heilen - in den

verschiedenen Formen, die es gibt - effizienter zu gestalten?

Zum Lesen dieser Fortsetzung bitte hier klicken: 

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