Thema 2 Karma und Reinkarnation

Teil 1: Unbewusste Leiderinnerungen aus früheren Leben

Im Sein unserer ewigen Seele sind wir intakt und frei von Leiden

Unser Seele ist ewig, reines Sein, in sich ruhend, unsterblich, unzerstörbar und glückselig (auf Sanskrit: "Sat Chit Ananda", das Glückseligkeitsbewusstsein der Erleuchtung, des Erwachens).

Dabei ist unsere Seele sowohl überpersönlicher wie auch (zugleich, scheinbar widersprüchlicherweise) persönlicher Natur ist. Denn sie ist ja verkörpert, d.h., auf untrennbare Art und Weise (und im fliessenden Übergang) verbunden mit unserer aktuellen Inkarnations-Persönlichkeit. Diese Verbindung gilt während des Lebens im Körper auf der Erde, aber auch während des nach dem Tod folgenden Jenseitsleben. Man könnte sagen, dadurch wird die Seele zu einer Betrachterin/Zuschauerin des persönlichen Erlebens.

Technisch ("auramäßig") betrachtet ist unsere unsterbliche Seele zwecks Involviertsein im Inkarnations-Erleben ("Rad des Samskara", "Kreislauf von Tod und Wiedergeburt") "eingebettet im" bzw. "umhüllt vom" bzw. "eingekleidet" durch den Kausalkörper.

Der Kausalkörper ist differenzierter und spezifischer strukturiert als die Seele. Er hat die Aufgabe, die zeitlose ewige Seele innerhalb der (vergleichsweise engeren) Dimension des Akasha-Gewebe der Zeit zu vertreten, damit die Seele ihre Freiheit (Zeit-, Raum-, Ereignis-losigkeit) nicht einbüßen muss. Er muss die Eregnisse aller Inkarnationen im Auftrag der Seele überblicken, speichern, verstehen, repertorieren, und in seinem Gedächtnis (persönliche Akasha-Chronik) aufberwahren. 

Durch den Kausalkörper steht die Seele einem "Fuss" innerhalb der Gebundenheit von Ichhaftigkeit und Ich-Persönlichkeit in Zeit (kausale Dimension) und Raum (phyische Dimension). 

Unsere Seele steht also mit einem Fuss in unbegrenzter Freiheit und ist, obwohl an sich "frei" bleibend, mit dem anderen Fuss zugleich ("frei"-willig) engagiert in der Gebundenheit und Konkretheit des kausalem Ichs, d.h., der "Ich-haftigkeit der Persönlichkeit.

Das persönliche Ich, das Ego, unterliegt dem gestrengen karmischen gesetzen im Kreislauf kausaler Ereignissketten. Gefangen im Rad der Wiedergeburt  unterliegt es dem Gesetz von "actio" und "reactio", von Handlung und Rückkehr (wie durch ein Boomerang) der Handlung auf den Verursacher. Dadurch wird ein Täter später zum Opfer seiner selbst einst ausagierten Handlung. Dies geschieht wertfrei, d.h., unabhängig davon, ob die Handlung "gut" (= karmische "Belohnung") oder "böse" (= karmische "Strafe") war.

Damit ist ausserdem impliziert dass unser "Ich-Gebilde" psychologisch gesehen buchstäblich uralt ist, und (kausal-subtil gesehen) aus den Erfahrungen (z.b. Traumata) und Prägungen (z.B. Begabungen und Eigenschaften) unserer verschiedenen früheren Inkarnationspersönlichkeiten zusamengesetzt ist. 

Bezogen auf das Fortleben unserer Persönlichkeiten früherer Leben in uns könnte die Frage aufwerfen, ob "mehrere Seelen in unserer Brust" leben. Bedingt durch das Phänomen der Reinkarnation erleben wir zwangsläufig einen intensiven Wechsel zwischen genetisch bedingtem Körperbau, Aussehen, Augenfarbe, Gesichtszüge, Gestalt sowie Charakter, Nationalität, Familienstruktur und Angehörige, Beruf, und sogar Geschlecht. Als Ergebnis der neuen Geburt erhalten wir zwar eine neue Persönlichkeit, aber „transportieren“ wir auch Persönlichkeitsinhalte von einer Inkarnation zur anderen? (z.B.: Vorlieben, Neigungen, Geschmack, Interessen, Begabungen, Charaktereigenschaften, Denkgewohnheiten, Spiritualität, Lebensziele, Liebe zu bestimmten Menschen und Ideen, etc.). Der Autor kann dies bejahen, ausgehend vom Ergebnis von ca. 40 Jahren persönlicher Erforschung von tausenden von Fällen.

 Es ist wichtig, die eigene Persönlichkeitsstruktur weit über die Grenzen der modernen Psychologie verstehen zu lernen. Wir haben durch das Annehmen unseres aktuellen Körpers - und dank dem auf die bloße Gegenwart projezierten Realitätssinn unseres Gehirnbewusstseins - zwar den „Lethetrank“ des Vergessens getrunken, wie die nordische Sage „Edda“ ebenfalls beschreibt (die Edda vertritt tiefenpsychologisch gedeutet den Standpunkt der betrachtenden Seele, in Ihrer Rolle als mutige Überwinderin der Todesfurcht). Es ist aber nur unser Realitäts-Denken das sich nicht errinnen kann, was an sich sehr gut ist, damit wir wie ein unbeschriebene Blatt neu beschriftet werden können in jeder Inkarnation.

Aufgrund ihres "diesseitigen" nüchternen Konzeptes können Psychologie sowie Psychoanalyse nur Traumata bis in frühkindliche Stadien erkunden und gegebenenfalls lösen.

Unsere tiefenpsychologische Realität ist jedoch, dass uns nur die "Spitze des Eisberges an der Meeresoberfläche" (des Bewusstseins) bewusst ist (als Analogie dazu: wir benutzen nur ca 5 % unseres Hirn-Potentials, in den Grosshirnrinden), und ignorieren dabei unser riesiges Unterbewusstsein.

Unser Unterbewusstsein hat die Erinnerungen aus früheren Leben jedoch nicht vergessen, unsere Gefühle auch nicht, und selbst unser Denken "serviert" uns doch die Erinnerungen aus früheren Leben "hinten herum", damit ist gemeint, über psychologische Assoziationsmechanismen.

Sigmund Freud erkannte die Verbindung zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein, über die Wege des freien Assozierens.

Alfred Adler erkannte insbesondere die Prägungen aus der Kindheit genauer.

Erst C.G. Jung erkannte die tiefenpsychologische Dimension eines weitaus grösseren Speichers an Unbewussten. Aus der Perspektive des Wissen um früherer Inkarnationen muss man dazu sagen: C.G.Jung ist sozusagen über das Ziel hinaus geschossen, als für jeden Menschen die automatische Möglichkeit zu einem Zugang zum "kollektiven Unbewussten" sah, das den einzelnen beeinflussen könne.

In Wahrheit ist der Zugang zum "kollektiven Unbewussten", d.h., zur kollektiven planetarischen Akasha-Chronik der Erdenmenschheit nur wenigen extrem sensitiven Personen vorbehalten. Die Realität ist hingegen, dass jeder von uns tatsächlich von eigenen Erinnerungen aus eigenen früheren Leben geplagt wird. Nicht destotrotz war C.G. Jung war nahe an der Entdeckung der tatsächlichen Speicherungen im tiefenpsychologischen Unterbewussten. Er war überdies wissend um die Reinkarnation und Karma im Sinne der östliche Weisheit.

Was die Inhalte früherer Leben anbetrifft, so ist es wichtig, sich die historische Tatsache vor Augen zu führen, dass wir Erdenmenschen unsere vielen früheren Leben zumeist in steinzeitlichen Bedingungen erlebten. Deswegen dürften wir, mehr oder weniger alle, eine bestimmte Menge an Speicherungen von tragischen Leiderfahrungen im Unterbewusstsein haben.

Denn "statistisch" (erfahrungsgemäß, in der Reinkarnationstherapie) gesehen, hatten die meisten von uns, jede 3. bis 4. Inkarnation, einen tragischen Tod. Diese unangenehmeren (unter unsere vielen unserer) Tode, waren solche, die das Leben jäh unterbrachen.

Es gibt dafür keine andere Erklärung als dass diese gewaltsamen Tode durch dramatische karmische Bedingungen verursacht wurden. Man darf nicht vergessen, dass unsere Vergangenheit sich meist in gefährlichen steinzeitlichen Zeiten abspielte. Es herrschte in der steinzeitlichen Existenz der Menschheit auf Erden überall regelrechter Überlebenskampf. Es war schwierig, das Gebot „Du sollst nicht Töten“ nicht zu verletzten.

Wir alle haben auf der Erde bereits bis an die 35 bis 50 Inkarnationen erlebt, dabei waren wir auf verschiedene Kontinente. Diese wurden zu recht unterschiedlichen Zeiten erstmalig besiedelt:

- seit ca. 80 000 Jahren (Hawaii/ Pazifik) asiatisch aussehend,

- seit 65 000 Jahren (Indien/China) indisch aussehend, mit "brauner" Haut

- seit 30 000 Jahren (Südafrika) afrikanisch aussehend mit "schwarzer" Haut,

- seit ca 17 000 in Europa, nahen Osten, Mittelmeerraum, Nordafrika mit "brauner Haut (Die Blässe der blonden blauaugigen der skandinavischen, germanischen und slawischen Völker entstand erst allmählich durch Pigmentveränderung erst vor ca 5000 bis 10 000 Jahren).

Wir waren dabei abwechselnd Mann und Frau.

Unser konkretes und tatsächliches „Problem“, betreffend das körperliche Leid in früheren leben, ist, das wir - bis auf den rein physischen Körper - tatsächlich in allen anderen Wesenschichten und Aspekte unseres Daseins unsterblich sind. Es ist nicht so, wie manchmal angenommen, dass bei jeder erneuten Inkarnation die "Seele" sich in allen Schichten völlig neu definiert.

In Wahrheit kann nur der Körper sterben. Unsere Ganzheit aber,

- das Ich,

- die Ich-Gedanken,

- die Ich-Gefühle,

- sogar das Ich-Körpergefühl,

- einschliesslich der Ich-Sinneswahrnehmung (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tastsinn, Sexualität),

...stirbt nicht, sondern bleibt jedem von uns nach dem physichen Tod im Jenseitsleben erhalten. Später nehmen alle diese vielfältigen Ich-Dimensionen wieder einen neuen Körper an (Wiedergeburt), was eine gute Seite, einen enormen Vorteil hat: "Wir sterben nicht, wenn wir sterben".

Der Nachteil, jedoch, den unsere Unsterblichkeit mit sich bringt, ist logisch und offensichtlich. Wenn man Ihre Folgen in aller Konsequenz weiterdenkt, wird einem schnell klar, dass infolge ihrer Unsterblichkeit alle unsere feinstofflichen Körper, auch die körperbezogenen Aurabereiche, noch viele spätere Leben lang, in sich Leid-Erinnerungen tragen dürften.

Es spielt keine Rolle, als was man diese Erinnerung echter gelebter Tragödien und Leiden bezeichnen möchte:

- Traumata,

- neurotische Kerne,

- "alte" gelebte Albträume,

- Leid-"Elementale“,

- Inhalte des Schmerzgedächtnisses,

- Abberrationen,

- Teile des Unterbewusstseins,

- negative Prägungen,

- unbewusster Assoziations-Material-Vorrat  der bewussten aktuellen Psyche,

- angesammelter Stress,

- Illusionen des Leidens,

etc.

Fakt ist, ursprünglich waren sie einmal konkrete leidvolle Erfahrungen wie z.B.: Todesqualen, Amputationen, heftige Schmerzen  durch Waffen, Unfälle, Verbrennungen, Bisse durch Tiere, Vergiftung, Ersticken, Stichwunden, Kampfszenen im Krieg, schwere Krankheitsverläufe vor dem Tod, Vergewaltigung, etc.

Es wird schon allein anhand dieser Aufzählung klar: solcherart alte Wunden der Gefühle und neurotische Kerne können äußerst hartnäckig sein und uns das Leben verderben. Neurosen, Psychosen, Ängste, Phobien, Panikattacken, tief schürfende Sorgen, Schuldgefühle, Selbstverfluchungen, Trauer, Wut, Haß, Furcht, Sorgen, Verklemmtheit, Kummer, Eifersucht, Enttäuschung, Depression, Liebeskummer, Selbstzweifel, Zukunfstängste, Schmerzen und psychosomatische Erkrankungen aller Art, sind die Folge.

Wir alle waren mal inkarniert als Mann und als Frau; als Chinese, Afrikaner, Indianer; als Fischer, Jäger, Bauer, Krieger, Schamane, Hirte, Soldat, Dorf-Ältester; in der Steinzeit, in alten Hoch-Kulturen, oder im mittelalterlichen Gesellschaften.

Entsprechend dem Karmagesetz betraten wir die Bühne des Lebens abwechselnd in den entgegengesetzten Rollen als DienerIn/HerrscherIn, als Vater/Mutter, Ehemann/Ehefrau, Befehlshaber/Fußsoldat, Großgrundbesitzer/Leibeigener, Täter/ Opfer, etc.

Es diente dem Prinzip der Gerechtigkeit, dass wir die Umkehrung unserer einstigen Rollen in späteren Inkarnationen am eigenen Leibe erleben mussten. In diesen Reigen tauschten wir oft die Rollen gerade mit denjenigen Menschen, die unsere früheren Gegenspieler waren, z.B.:

- Eine Tochter und ihre Mutter wurden im späteren Begegnungsleben umgekehrt ein Vater und sein Sohn.

- Ein Krieger, der einen Mann niederstreckte, ist jetzt die Geliebte seiner Reinkarnation.

- Ein gestrenger Vater ist jetzt die verstörte unglückliche Tochter einer Mutter, welche die Wiederkunft des einst geprügelten Sohnes ist.

- Etc.

Das Zeit-Gefüge selbst ist bereits dreidimensional, wie es die nordische Sage Edda" treffend plastisch und sinnbildlich beschreibt, wenn es heisst, dass die drei „Nornen“ (alte weise Frauen in der Sage) Namens "Vergangenheit", "Gegenwart" und "Zukunft") an Gewebe der Zeit weben.

Da wir durch Reinkarnation Seelen immer wieder begegnen, holt uns unsere Vergangenheit früherer Leben im Alltag ein. Erinnerungsprozesse finden in uns statt, in Form diffuser, ahnungsähnlicher Gefühle, Dejà vu´s, Ängste, Vorurteile, neurotischer Paniken u. Glaubenssätze, etc. Unsere Psyche reagiert - unbemerkt - auf Ähnlichkeiten u. Assoziationsmöglichkeiten (die das Leben selbst erschafft) zwischen aktuellen und früher erlebten Situationen mit denselben Seelen.

Dieses Auf- u. Ver-arbeiten der Vergangenheit beginnt z.B.:

- bei der Paarbildung (Wenn Paare keine sexuelle Übereinstimmung erreichen können, steht oft Gewalt aus früheren Begegnungen als Verhängnis zwischen ihren Körpern).

- beim Erblicken seines neugeborenen (Enkel)Kindes,

- in der Konfrontation mit Vorgesetzten u. Kollegen auf der Arbeit.

- etc.

Die Rollenspielen im karussellartigen Verlauf menschlicher Begegnungen (Verliebtheit, körperliche Anziehung, Freundschaft, Wut, Enttäuschung, Neid, Trauer, Hass, Ekel, Verlustangst, etc.) werden verstärkt und vertieft durch Erinnerungen früherer Leben mit denselben Seelen (von denen wir geliebt, gerettet, körperlich verletzt, betrogen, verlassen wurden, in den Armen wir starben, etc).

Selbst bloß nur ein harmloses Gespräch mit einer scheinbar "neuen" Person kann uns an Krieg oder Tod in Jahrtausende zurückliegende Leben erinnern und Phasen subtiler Alpträume auslösen: „Etwas“ in uns erinnert sich.

Es beginnen gehaltvolle Bilderfluten - die wir nicht einmal bewusst sehen - vor dem inneren Auge vorüber zu ziehen.

Streit mit einer geliebten Person kann an früheren Gegnerschaften mit dieser erinnern; wir empfinden stärker Härte, Hass oder Angst, reagieren im Verhältnis zur Gegenwartssituation dramatisch und unangemessenen übersteigert.

Die Reinkarnationstherapie hat im Vergleich zur herkömmlichen Psychologie leichtes Spiel, weil sie die Tatsache nützt, dass lediglich das physische Gehirnbewusstsein ein Staudamm bzw. eine Verdrängungsmöglichkeit gegen die Erinnerungen aus früheren Leben bildet, da es letztere nicht miterlebt hat.

Alle unsere feinstofflichen Aurakörper (Äther-, astral-, mental-, Kausal-, und Seelen-Körper) sind ewig und unzerstörbar, haben als Jenseitspersönlichkeit die Verwesung unserer früheren Körper überlebt und übertragen deren Erlebnisse (Schmerzempfindungen, Todesängste, Panik, Amputation, Verbrennung, Stichwunden, Bisswunden etc.) erneut ins gegenwärtige Körperbewusstsein.

Fataler Weise können schon bloße Assoziationen (Filme, Situationen, Begegnungen) diese Erinnerungen aktivieren.

Hingegen ist jede neue, friedliche, erfolgreiche, sorgenfreie, in Gute erlebte Wiederverkörperung die erfolgreichste Therapie zum Vergessen früherer Leiden.

Selbst das Schicksal regulierende Gesetz des Karmas verwendet diese unbewussten Reaktionen im uns, zum „Belohnen“ wie zum Strafen. Die "Mühlen der Gerechtigkeit" des Karmas wirken mitunter durch das Auslösen von Schuldgefühlen in uns, dadurch dass wir Menschen wieder begegnen, die unsere Opfer waren, als wir Täter waren.

Wir erleben dann innere, unbewusste Selbstvorwürfe. Psychische (Depression), oder körperliche Krankheit können die Folge sein.

Wie erfolgt Befreiung von Traumatismen und Krankheitsverursacher aus früheren Leben?

Auch wenn es an sich hilfreich wäre, über die Leiden und Konflikte unserer früher Leben bescheid zu wissen, um die Fallen u. Strickmuster des aktuellen Lebens besser zu verstehen, ist es nicht unabdingbar nötig, um Leiden aufzulösen besser nicht darüber zu wissen, um es besser vergessen und verdrängen zu können, denn es können unnötiges Leiden bedeuten, wenn man sich zuviel erinnern würde.. Wenn die Ereignisse vor Kurzem waren und noch sehr frisch sind, ist es sogar

Dies ist ohnehin meist der Fall bei Menschen, die sich zu früh, nach wenigen Jahren, bereits wieder inkarniert haben. Sie riskieren als Kinder zu viele bewusste Erinnerungen zu haben. Dies wurde sogar von namhaften Reinkarnationsforschern belegt.

Allmähliche Befreiung von solchen Leiden erfolgt in der Regel durch erneute Reinkarnation. Es gilt die Regel: Je mehr Leben dazwischen liegen, umso mehr verblassen die Erinnerungen an intensiven Leiden.

1) Im Äther-Körper (also im Körpergefühl) beginnt es nach ca. 3 Leben zu verblasssen.Leiden in den verschiedenen Aura-Körper des Menschen. Der Ätherkörper ist Ausdruck und Gedächtnis des physischen Körpers und stellt dessen elektrisches Kraftfeld dar (dort wo die Biophysik messbare Körperelektrizitäten - z.b. Nervenströme oder Hirnströme – misst, beginnt bereits der untere Bereich des Ätherkörpers. Dieser wird allerdings bei jeder neuen Inkarnation bis zu einem gewissen Grad während des Aufenthaltes des Bewusstseins des Verstorbenen im Jenseits getrennt und rein gewaschen. Diese Reinigung des Ätherkörpers ist notwendig, da dieser an die Vorgänge gebunden ist, die zur Bildung des neuen physischen Körper des Babys. auf dem Weg in die nächste Inkarnation).

2) Im Astral-emotional-Körper (in den Gefühlen) beginnt es nach ca 5 bis 7 Leben signifikant zu verblassen, es hängt davon ab, wie schmerzhaft das Trauma war ( z.b.nach einem Tod durch Verbrennung dauert es).

3) Im Mentalkörper (d.h., im Assoziations- und Situations-Denken) wird es spätestens nach ca. 10 Leben zu verblassen. Das Gedankenleben hat überraschenderweise die hartnäckigsten Überreste aus alten Zeiten. weil er dort die Hochspeicherung sowohl der Gefühle wie auch der reinen Körpererfahrungen stattgefunden hat, daher bleiben die Leiderinnerungen länger und bilden neurotische Kerne.

- Der Kausalkörper allerdings (das Ich- und Lebens-Gefühl) behält die "Aberrationen" aus früheren Leben (dieses Wort bedeutet so etwas wie "Irrtümer im Bewusstsein", aufgrund von Erschütterungen durch starkes, einschneidendes Leiden) am Längsten. D.h., er hat sämtliche hoch gespeicherten Erinnerungen aus allen bisherigen Leben, denn er hat die Funktion einer persönlichen individuellem "Akasha"-Chronik (einer Aufzeichnung der Geschehnisse durch die Dimension des "Zeitraumes" hindurch):

Man kann die Aura-Körper der persönlichen Ich-Erfahrungen ("Persönlichkeit" im Unterschied zu "Höheren Selbst") erst mal zur Vereinfachung in 3 Haupt-Prinzipien unterteilen (bevor man sie in 7 Unterschichten unterteilt, was natürlich noch präziser ist, weil es die 7 Chakren sind, die die jeweiligen 7 farbigen Schichten in den Aurakörper (Äther, astral, mental, kausal-Körper) bilden):

1) Ein Körper-Erfahrungen bezogenes Prinzip, vertreten durch folgende Chakra "Instrumente":

a) das Steisschakra (es steht für den sichtbaren materiellen stofflichen Körper des verkörperten persönlichen Ichs)

b) das Nabel-Chakra (es steht für den unsichtbaren energetischen belebenden pranischen Chi-Aspekt des Körpers der Ichhaften Persönlichkeit)

Die Körpererfahrungen, die nach dem Tod und dem damit verbundenen Verlust des rein physischen Körpers, waren ja erst mal im oberen und im unteren Ätherkörper gespeichert (letzterer ist ein exaktes, licht-artiges, nebelartiges Abbild des physischen Körpers, ein fluidaler, bioplasmatischer Körper).

Die Leiderfahrungen des Ätherkörper werden später allmählich hoch gespeichert bis zum unteren Chakra-Bereich des Kausalkörpers, d.h.;

- In dessen Steiss-Chakra (dieser entspricht – wie ein „Vertretungs-Stromkasten“ oder Botschafter- dem unterer Ätherkörper.

- In dessen Nabel-Chakra (dieser entspricht – wie ein „Vertretungs-Stromkasten“ oder Botschafter – dem oberen Ätherkörper)

2) Ein Gefühls-Erfahrungen bezogenes Prinzip, vertreten durch

- Das Solar Plexus-Chakra (es steht für die ganz persönlichen Gefühle und Leidenschaften der Ichhaften Persönlichkeit)

- Das Herzchakra (es steht für die subtileren grosszügigeren Formen der Empfindungen (Bezug zum Höheren Selbst des Herzens).

Die empfundenen Erfahrungen aus früheren Leben sind im mittleren Teil des Kausalkörpers hoch gespeichert, im Herz- und Solarplexus-Chakra, d.h., in den maßgeblich empfindungs-bezogenen und beherrschenden Chakra-Zentren.

Die dort hoch gespeicherten Erlebnisse aus dem astral-emotionalen Körper sind meist nicht mehr im Astralkörper unmittelbar enthalten, weil dieser sich inzwischen womöglich gereinigt hat, durch die Intensität des positiven Gefühlsleben, im Laufe der Jahrtausende in Diesseits und im Jenseits.

3) Ein gedanklichen Erfahrungen bezogenes Prinzip

Die Speicherung der gedachten mentalen Erfahrungen hingegen befindet sich im oberen Teil des Kausalkörpers, in den 3 oberen Chakren:

a) Kronen-Chakra = Wollen / tiefgeistige Erkenntnis / Weisheit / Bezug zum Geistaspekt im

Höheren Selbst

b) Stirn-Chakra = Erkennendes Sehen (Bezug zum Seelen-Aspekt im Höheren Selbst)

c) Hals-Chakra = Erkennendes Denken (Bezug zum Denkaspekt der Ichhaften Persönlichkeit

Dass der Kausalkörper alle diese Hochspeicherungen erntet, muss man sich als sehr langsame, allmähliche Vorgänge vorstellen, welche mehrere Inkarnationen (d.h. mehrere Jahrhunderte oder gar Jahrtausende) andauern.

 

Zur Fortsetzung, d.gh., zum Teil 2 dieses Artikels, bitte hier klicken: www.ashbonn.de/index.php

 


 

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