Das Wirken eines unermüdlichen Dieners der Menschheit
Der aufgestiegene Meister Saint-Germain

1) Saint-Germain´s VORLETZTE Inkarnation vor 2000 Jahren
Die Seele von Saint-Germain war in Israel als Josef von Arimathäa im südlichen Samaria inkarniert gewesen, der über grossen Reichtum verfügte und ein hohes gesellschaftliches Ansehen besaß.
Er war offenbar ein Ratsherr im Sanhedrin, dem Hohen Rat in Jerusalem, in dem er auch zu gegebener Zeit gegen die Verurteilung Christi eintrat. Von den Evangelisten Matthäus und Johannes wird er als - zunächst heimlicher - Jünger Christi genannt.
Saint-Germain wurde zum „Aufgestiegenen“ Meister, nachdem er tief erschüttert das Mysterium vom Tod und der Wiederauferstehung als Jünger Jesu miterlebte.
Was heutzutage eine Milliarde Christen zu Ostern zelebrieren, sah, berührte und fühlte er persönlich:
Er hörte den Rat Jesus verurteilen und stimmte dagegen. Mit wenigen weiblichen Jüngern (die anderen mussten sich verstecken da sie verfolgt wurden) war er bei der Passion und der Kreuzigung anwesend.
Er sah Jesus Sterben. Er nahm ein Risiko auf sich, als von Pontius Pilatus die Erlaubnis einholte, den Leichnam Jesu vom Kreuz abnehmen um in seiner eigenen noch ungenutzten Grabkammer zu bestatten.
Mit wenigen weiblichen Jüngern (die anderen mussten sich verstecken) war bei der Passion, beim Leiden Jesu am Kreuz anwesend. Er sah Jesus Sterben, nahm Ihn vom Kreuz, trug Seinen geschundenen blutenden Körper, den er wusch und salbte und legte ins Grab.
In allen 4 Evangelien wird dieser Jünger erwähnt:
(Lk 23,50ff:) „Damals gehörte zu den Mitgliedern des Hohen Rates ein Mann namens Josef, der aus
der jüdischen Stadt Arimathäa stammte ... „
(Joh 19,38ff:)“ ...(er) war ein Jünger Jesu“.
(Lk 23, 51) „Er ... hatte dem, was die anderen beschlossen und taten, nicht zugestimmt, weil er gut und gerecht war.“

Es wird auch Josef von Arimathäa nachgesagt, er stehe am Ursprung der Grals-
Spiritualität:
- Johannes-Evangelium 19,33: „Als (die Soldaten) zu Jesus kamen und sahen, dass er
schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß
mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus“.
Die heilige Handlung, in der Josef von Arimathäa das Blut Jesu in einem Kelch
aufgenommen haben soll, markierte den Beginn aller Gralsmysterien.
In den Evangelien heißt es weiterhin:
- Markus 15,42ff: „Da... es schon Abend wurde, ging Josef von Arimathäa, ein vornehmer
Ratsherr, der auch auf das Reich Gottes wartete, zu Pilatus und wagte es, um den
Leichnam zu bitten. Pilatus war überrascht, als er hörte, dass Jesus schon tot sei. Er ließ
den Hauptmann kommen und fragte, ob Jesus bereits gestorben sei. Als der Hauptmann
ihm das bestätigte, überließ er Josef den Leichnam. Josef kaufte ein Leinentuch, nahm
Jesus vom Kreuz, wickelte ihn in das Tuch...“
- Markus 27,60: Dann legte er ihn in ein neues Grab, das er für sich selbst in einen
Felsen hatte hauen lassen...“
- Lukas 23,54: „... in dem noch niemand bestattet worden war.“
- Lukas 23,55: „Die Frauen, die mit Jesus aus Galiläa gekommen waren, gaben ihm das
Geleit und sahen zu, wie der Leichnam in das Grab gelegt wurde.“
- Matthäus 27,60: „Er wälzte einen großen Stein vor dem Eingang des Grabes und ging
weg.“
Josef von Arimathäa erlebte den wieder auferstandenen Christus nachdem er zuvor bei
der Kreuzigung mit Maria und Johannes getrauert hatte. Dieses Erlebnis markierte den
Beginn der Entwicklung der „yogischen“ bzw. alchemistischen Vergeistigung seines
Ätherkörpers.
Joseph von Arimathäa war weise und erleuchtet als er Jeus traf. Er war sicherlich nach
seinem eigenen Ableben ein tief gläubiger christlich inspirierter Weiser Lehrer, Prediger,
Betreuer und Menschenfreund für die Menschen im Jenseits.
2) Saint Germains Letzte Inkarnation im 18 Jh. in Europa

Historischer Kupferstich von Saint-Germain Prinz Rakoczi aus dem 18. Jahrhundert
Saint-Germain beweist wie lebensnah, konkret und engagiert die Spiritualität eines
"aufgestiegenen Meisters" aus der Weissen Bruderschaft sein kann, der sich - wie
ein Boddhisatva, ein „durch Mitleid wirkender“ - nach seiner Befreiung freiwillig
wieder inkarniert hat.
Seine Seele hat sich nach seiner Inkarnation in Israel vor 2000 Jahren als Joseph
von Arimathäa, in dem er das Erwachen erlebte, udn damit die Befreiung aus dem
"Rad des Samskara", dem Kreislauf von Karma und Wiedergeburt, dennoch wieder
inkarniert, freiwillig, als der weise und sagenumwobene Graf Saint-Germain.
Anmerkung: Anders als manche Autoren es behaupten (aus theosophischen Kreisen
aus England, die ihm allzugern eine reihe berühmter weiterer Inkarnationen, auffälliger
Weise fast alle in England (!), andichteten), inkarnierte sich seine Seele nach der
Inkarnation als Josef von Arimathäa erst wieder im Jahr 1696 als Prinz Leopold Georg,
jener älteste Sohn von Ferenc Rakoczi II. von Ungarn / Transylvanien.
Darauf bezog sich der theosophische Meister “Djwal Kul, der Tibeter“, der Alice A.
Bailey ihre theosophischen Schriften mental-telepathisch diktierte, als er Saint Germain:
„Meister R.“ bzw. „Meister Rakoczi“ nennt.
Anders als seine Geschwister konnte der ca. 16 jährige Prinz der Bewachung durch den
österreichischen Kaiser entfliehen, und verbrachte unter dem Schutz der seit
Jahrhunderten in Florenz einflussreichen Familie der Medici seine weitere Jugend in der
nahe Florenz gelegenen kleineren Ortschaft namens "San Germano" in Nord-Italien.
In Anlehnung daran nannte er sich später, da Zeit seines Lebens im dauerhaften Exil,
gerne (überwiegend) Graf (von) „Saint-Germain“, während seine wahre königliche
ungarische Herkunft den meisten seiner Zeitgenossen und der Öffentlichkeit
aufgrund seines aufrecht erhaltenen Incognitos verborgen blieb. In gefährlichen
Zeiten und Gegendenden (im 18. Jahrhundert) verwendete er noch weitere Identitäten
und Pseudonymen.
In dieser letzten Inkarnation als langlebiger Heiler und Alchemist im 18. Jh. verwirklichte
Saint-Germain, wie es ihm sein Meister Jesus vorgelebt hatte, selber das ewige Leben
bzw. die Transfigurierung seines Ätherkörpers (zur körperlichen Überwindung des
Mysterium des Todes). Er lebte (im 17. und 18 Jahrhundert) über hundert Jahre lang.
Er konnte die Akasha-Chronik der Vergangenheit und Zukunft lesen. Er verblüffte seine
Zeitgenossen mit lebendigen Beschreibungen historischer Ereignisse und machte
Prophezeiungen.
Er erinnerte sich insbesondere an sein früheres Leben zu Zeit Jesu. In Paris, kam er laut
einem Zeitzeuge einmal an einer Kirche vorbei, trat ein und wurde ergriffen durch ein
prachtvoll gemeißeltes Christusbild: „Ich bin außer mir durch die Ähnlichkeit dieses
Christus mit dem ursprünglichen, den ich sehr gut gekannt habe. Wahrlich, es ist
täuschend ähnlich".
Er war Alchemist und besaß erstaunliche Mengen besonders grosser Edelsteine und
Perlen unbekannter Herkunft, die sein Vermögen ausmachten. Er trug sie in seiner
gesamten Kleidung. Er malte sogar Menschen, die ganz mit Edelsteinen bedeckt waren.
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Was nicht bekannt ist: er reiste mehrmals wochenlang mit der Kutsche quer durch
Europa um sich in den Bergen zu begeben (überwiegend in den Alpen, auch in den
Dolomiten) um dort zu Klettern und um mit der Picke Edelsteine, die nicht in der Tiefe
des Gesteins, sondern nahe der Oberfläche waren, herauszugraben und heraus-
zumeißeln. Er hatte ein Gespür sowie innere Visionen, dafür wo er Edelsteine finden
würde. Er war mit dem Mineralreich sowohl hellsichtig wie auch vom Gespür für ihre
Schwingungen erstaunlich verbunden.
Er aß kaum, trank selbst bereitete Kräutertees, war größtenteils Vegetarier und wurde
fast hundertjährig. Er sah immer noch aus wie ein Fünfundvierziger als er, nach
Meinung von Zeitgenossen, die ihn 30 bis 35 Jahre vorher gesehen, weitaus älter sein
müsste.
Er war nicht ganz mittelgroß, gut gewachsen und hatte einen sehr leichten Gang.
Seine Haare waren schwarz, seine Haut stark gebräunt, sein Gesichtsausdruck sehr
geistreich, seine Züge ziemlich regelmäßig, und im Alter faltenlos, weshalb sich die
Damenwelt sehr für seine alchemistischen Geheimnissen interessierte.
Das Original seines Manuscriptes „la très sainte Trinosophie” über Kabbala, Hermetik,
und alchemistische Mysterien befindet sich in der Bibliothek der Stadt Troyes in
Frankreich.

Saint Germain im 18. Jh. historisches Bildnis
Zahlreiche Persönlichkeiten des 18. Jh., mit denen er befreundet war, haben über ihn
Maria Szepes in ihrem faszinierenden Roman über Magie: „Der rote Löwe“.
