Thema 3 Persönlichkeitsentwicklung und Gaben


Alle Menschen haben mehrere selbstlose "geistige Betreuer" zur Seite.

Ihre Hilfe ist zur Überwindung des großen Gegensatzes zwischen objektiver (körperlich-materieller) und subjektiver (gedachter, geistiger) Wirklichkeit notwendig. Unsere geistigen Helfer sind Menschen, die zur Zeit nicht verkörpert sind. Sie sind dem Kreislauf der Reinkarnation mehr oder weniger entronnen. In ihren eigenen letzten irdischen Leben haben sie mindestens eine menschliche Tugend bis zu einem gewissen Maß an Vollkommenheit entwickelt (z.B.: Heilungsgabe, Geduld, Mitgefühl, Einsicht, Weisheit, Willenskraft, Mut, Gottesliebe, Gottesverehrung, Reinheit des Denkens, Hingabe an Gott, Gabe der Segnung, innere Frieden, Güte, oder Menschenliebe, etc.).

Sie besitzen recht unterschiedliche Formen der Reife. Diese haben sie in früheren Zeiten in allen erdenklichen Kulturen oder Religionen erreicht, in einem männlichen oder einem weiblichen Körper (z.B. als: Priester, Mönch eines geistigen Ordens, Schamane, Trancemedium, Medizinmann, Einsiedler, Heilige, Arzt, Philosoph, Dichter, Seher, Märtyrer, geistiger Lehrer, Astrologe, Heiler oder Heilkundiger, Asket, Eingeweihter eines alten Mysteriums, Adept eines geistigen Weges der Weisheit wie z.B. Freimaurerei, etc.). Nach ihrem Ableben betreuen sie sowohl jenseitige wie auch verkörperte Menschen. Dabei besitzen sie die Freiheit, weiterhin nach ihren ganz individuellen therapeutischen Ansichten und Methoden vorzugehen.

Die geistigen Helfer können ihre Schützlinge nicht selber aussuchen, die ihnen von hohen Engeln zugewiesen werden. Helfer sind keine gewöhnlichen Verstorbene, wie etwa ehemalige Verwandte oder Nahestehende, die sich uns freiwillig - als unsichtbare „familiäre“ Zeugen unseres Lebens - zur Seite gesellen können. Sinnvoller Weise stehen die Helfer höher in ihrer Entwicklung als ihre jeweiligen Schützlinge. Selbst die größten lebenden Avatare, spirituellen Lehrer und Heiligen haben entsprechend noch höher entwickelte unsichtbare „Helfer. Denn die Stufen zu Gott sind unendlich.

Geistige Helfer werden oft als „Schutzengel“ bezeichnet, dabei sind sie „nur“ unsichtbare Menschen mit gelebten Ich-haften körperlichen Erfahrungen des persönlichen Denkens. Sie betreuen uns rein psychologisch-gedanklich und können - anders als oft angenommen - weder Auto-Unfälle verhindern, noch „das Wetter gestalten“, etc. Sie können allerdings Ereignisse voraussehen, aber dann ist ihre Macht auf das Warnen beschränkt.

Von einem wirklichen „Schutzengel des Herzens zur Beschirmung der persönlichen Gefühle" werden wir in der Kindheit betreut (bis zur Pubertät). Denn Engelwesen können insbesondere im emotionalen Bereich wesentlich reiner und umfassender lieben als menschliche Helfer.

Zur Betreuung der Menschheit mit ihren insgesamt 11 Milliarden Menschen (= 6 Milliarden verkörperter + weitere 5 Milliarden Verstorbene im Jenseits) gibt es neben 300.000 „aufgestiegene“ erleuchtete Meister ca. 2 Millionen „teilbefreite“ geistige Führer (mit nur noch eine oder zwei weitere Inkarnation vor sich). Letztere delegieren wiederum „Patenschaften“ für ihre Schützlinge an ca. 5 Millionen weitere Betreuungs-Helfer. Außerdem werden gefühlsbetonte Menschen, Kinder bis zu Pubertät und Kranke - statt durch unsichtbare Menschen - durch Millionen von Engelwesen betreut. Aufgrund ihrer großen Anzahl bieten die geistigen Führer unserem Schöpfer eine nahezu unbegrenzte Auswahl an geeigneten Instrumenten.

Unsere Helfer ergänzen den Dienst der Heiligen und spirituellen Lehrer, denen wir bewusst folgen, und die ohnehin große Menschenmengen führen, mit wesentlich persönlicher angepaßteren geistigen Einstrahlungen. Die Helfer setzen nur diejenige Seeleneigenschaft ein, durch die sie auch tatsächlich dauerhaft mit Gott verbunden sind, ein, und verwenden hierzu nur die vergeistigten Träger ihrer Persönlichkeit: Kausalkörper und höherer Mentalkörper. D.h., sie lassen ihren - uns fremden – einstigen persönlichkeitsgebunden kulturellen und religiösen Kontext nicht spezifisch in ihrem Dienst an uns einfließen. Im Gegenteil, ihr Priesterdienst ist gefiltert und neutral.

Die Helfer beziehen zuerst reine geistige Energie - wie weisses Licht - aus dem unendlichen Geist Gottes. Sie prägen bzw. färben es dann mit ihren persönlichen, durch geistige Anstrengungen erworbenen Strahlungen, Aurafarben, Eigenschaften, Tugenden, etc. Man kann dies damit vergleichen, wie Sonnenlicht durch bunte Kirchenfenster gefiltert wird. Da wir viele leidvolle Inkarnationspersönlichkeiten hatten, hilft uns ihre Überbrückung durch Chakra-Strahlungen beim Erfahren unserer eigenen Unendlichkeit, d.h. unserer Seele. Die Aufgabe der Helfer ist also rein spirituell: Die Förderung der Seelenhaftigkeit unseres Denkens, der Durchdringung unseres Denkens durch Seeleneinflüsse, der Transparenz unseres Denken dafür und unserer geistigen Annäherung an unseren ewigen Seelenkern.

Die Strahlungen, die sie uns bringen, stehen auch präzise im Zusammenhang mit unseren eigenen letzten Inkarnationen. In der Regel hat einer unserer Helfer in demselben Land wie wir zuletzt gelebt (meistens in einer früheren Zeit). Er kann uns dadurch gezielt psychologisch, - d.h. „Chakra“-mässig - helfen, Unverarbeitetes aufzulösen, und Stärken bzw. Tugenden zu entwickeln. Welche Strahlungen die Helfer uns bringen, hängt auch von unseren eigenen Vorsätzen - also vom Lebensprogramm vor dem Geboren werden.

Jeder geistige Helfer betreut in der Regel 50 bis 300 Menschen (es können auch 30 oder 1000 sein). Um - Beispielsweise - zur gleichen Zeit im Diesseits eine Gruppe zu betreuen, zugleich Einzelgespräche mit mehreren Schützlingen, und auch noch im Diesseits mehrere Verkörperte energetisch zu betreuen, benötigen die Helfer multidimensionale telepathische Betreuungsströmen. Diese „Engeldeva“-Ströme helfen ihnen ihre im Jenseits ohnehin begabteren Mentalkörper, noch multidimensionaler zu „vervielfältigen“.

Die Helfer sehen uns beim Geborenwerden, Aufwachsen und Sterben zu, mit äußerstem Wohlwollen, aber möglichst wenig persönlicher Identifikation. Meist haben sie eine andere Einstellung dem Leid in unserem Leben gegenüber. Immerhin müssen sie während ihrer Jahrhunderte langen Betreuungsaufgaben viel Leid und Elend bei ihren Schützlinge betrachten. Manchmal weckt dies bei ihnen eigenes vergessenes Leid wach. Nach unserem Tod empfangen und betreuen sie uns weiter im Jenseits, wo wir sie dann endlich als Ansprechpartner erfahren können. Dies obwohl Betreuung im Jenseits - wegen der Anzahl der Schützlinge - vorzugsweise in Gruppen erfolgt.

Solange wir verkörpert sind, erfolgt ihr Dienst natürlich unbemerkt. Als unsichtbare Mitdenker unseres Lebens müssen sie sich darauf beschränken, sich in regelmäßigen Abständen unsichtbar und unbemerkt „neben“ uns zu „stellen“ (z.B. für eine halbe oder mehrere Stunden in Fällen, in denen wir psychisch erschöpft sind). Derjenige unter unseren - 2 oder 3 - geistigen Führern, der uns psychologisch betreut, kann uns z.B. 3x die Woche segnen, während derjenige, der die meditativen und geistigen Kräfte entwickeln hilft, dies z.B. 1x oder 3x im Monat tut. Dies kann während des Schlafes geschehen, aber auch tagsüber, wenn wir ruhig sind, beten, etc.

Die Intensität und Häufigkeit ihres Einsatzes wird vom Karma geregelt. Allerdings reagieren die unsichtbaren Helfer auch auf unsere Gebete zu Gott. Eigentlich benötigen sie niemals unsere bewusste Aufmerksamkeit, um im Namen Gottes für uns zu wirken. Dabei gehen sie geistig immer auf unsere persönlichen religiösen Vorstellungen ein, auch wenn sie selbst andere Religionen angehörten. Immerhin müssen sie die Aufgabe meistern, Gott zu vertreten. Bei Betreuten aus südländischen Ländern sind sie mehr emotional beteiligt (und fördern gelegentlich religiöse Trance etc.), bei denen aus nordischen Ländern dagegen mehr rein gedanklich. Sie sind immer nur „ein Gedanke weiter“ entfernt.

Die Helfer bemühen sich tatsächlich, uns gedanklich-telepathisch zu inspirieren. Allerdings unterliegen sie dabei einer göttlichen „Gesetzesauflage“: unser Glaube an unserer freien Selbstbestimmung darf nicht tangiert werden. Deswegen gelangen „ihre diskreten Eingebungen“ in unserem ureigensten Intuitionskanal, so dass wir sie als „unsere eigene Erkenntnisse und Einfälle“ innerhalb unseres Denkens und Träumens erleben.

In der überwiegenden Betreuungszeit beschränken sich die Helfer darauf, uns Gedankenenergien ohne Gedankeninhalte zukommen zu lassen. Durch sanfte regelmäßige geistige Bestrahlung wird unser Denken mit „kreativer Intelligenz“ angereichert, die gute Einfälle, Eingebungen, Intuitionen, Einsichten, Erkenntnisse etc. auf rein indirektem Wege fördern. Das Ergebnis wird von uns leider häufig als direkte Eingebung fehlinterpretiert. Denn dabei entstehen die Ideen erst im Kopf des Empfängers und gehen nicht vom Helfer aus.

Ganz typische Schwierigkeiten beginnen, wenn wir von unserer Seite aus versuchen, telepathischen Kontakt mit unseren Helfern aufzunehmen. Ein häufiges Ergebnis ist, dass wir beginnen, Selbstgespräche zu führen (die zuweilen wie gewisse psychische Störungen aussehen), gerade wenn wir die Anwesenheit der Strahlung unserer Helfer zu fühlen glauben.

Dafür gibt es vielfache Gründe:

  1. Die allermeisten Menschen leiden unter telepathischen „Funkstörungen“, die durch die heimtückische Betriebsamkeit des unaufhaltsamen übermächtigen und lauten eigenen Denkens vorprogrammiert sind.

  2. Außerdem wird schon allein durch Erwartungshaltungen von unserer Seite ein möglicher „freier Empfang“ regelrecht blockiert.

  3. Wer sich um telepathische Kontakte bemüht, räumt - psychologisch gesehen - die Möglichkeit für „Gesprächspartner“ innerhalb des eigenen Denkens ein. Dies bedeutet, dass ein Phänomen der inneren Abspaltung zugelassen wird. Durch die Abkoppelung des ordnenden eigenen bewussten Ichs vom eigenen Willen können sich bis dahin unterdrückte Tendenzen unkontrolliert verselbständigen.

  4. Hinzu kommt, dass die mentale Psyche vorschnell mit selbsterfüllenden Einbildungen auf die eigenen Erwartungen reagiert. Es kommt dann vor, dass diese Verselbständigung soweit geht, dass sich richtige Stimmen und mitunter vollständige Persönlichkeiten bilden. Diese können durchaus weise „sprechen“, denn sie entsprechen ja schließlich dem eigenen Wissensstand. Es ist noch kein Anlass, von Bewusstseinspaltung zu sprechen, es geht um Wunscherfüllung.

  5. Als Resultat beginnen solche Menschen jedem eigenen innerlich aufkommenden Gedankenimpuls zu glauben (in etwa wie andere ihrem Pendel vertrauen, der auch meist nur das bestätigt, was man ohnehin gerne annimmt). Sie ignorieren zudem gerne die Möglichkeit, den eigenen objektiveren gesunden Menschenverstand zu nutzen.

  6. Es geht soweit, dass viele Menschen ihrem vermeintlichen einzigen Helfer einen Namen geben, und meinen, ihn bei jedem Ereignis ansprechen zu können.

  7. Wir haben mehrer Helfer die allerdings niemals „stundenlang auf Sendung“ sind, sondern nur jeweils kurz, und nur wenn sie es für richtig halten.

  8. So geduldig und verständnisvoll die Helfer auch sein mögen, es gehört keineswegs zu ihrer Aufgabe, sich andauernd mit unseren persönlichen Absichten, Wünschen und Gedanken zu befassen.

  9. Wer meint andauernd mit den Helfern reden zu können, erhält höchstens ihre Beachtung in Form von wortloser Strahlung - weil man sich immerhin an sie wendet - aber noch lange nicht unbedingt ihre gedanklichen Antworten. Dies wird leicht verwechselt.

So lange beim Empfänger der Ätherkopf nicht mit dem oberen Mentalkörper verbunden ist, ist die Aussicht auf wirklich unbeeinflussten neutralen und klaren Kontakt aussichtslos. Eine solche jahrelange systematische Vorbereitung durch „Seth“ oder „Withe Eagle“ war aber die Bedingung für die “Durchgaben“ bzw. „Channelings“ durch ihre Medien. Letztere mussten allerdings etwas an freien Willen und Freiraum der persönlichen Entfaltung und Intimsphäre aufgeben.

Die jenseitigen Helfer helfen uns mit denjenigen Eigenschaften = Chakren, durch die sie Befreiung anstreben oder erreicht haben. Meist bestehen ihre geistige psycho-energetische Patenschaften Jahrhunderte lang, während mehrerer unserer Erdenleben, eben bis sie ihren Beitrag dazu geleistet haben, bestimmte Entwicklungsschwierigkeiten zu lösen. Z.B.: ein visionärer ehemaliger schottischer Freimaurer kann einem entmutigten Menschen ohne Zukunftsperspektive und mit Blockade im Dritten Auge helfen; ein indianischer Schamane kann seinem verängstigten Schützling Herzensmut geben; ein kreativer französischer Schriftsteller kann dem unentwickelten Halschakra einer wenig selbstbewussten Person helfen; ein marokkanischer Eremit und Heiliger kann einer trauernden und depressiven Person im Solar Plexus Chakra helfen etc.

Als Leseempfehlungen zum Thema "geistige Führer“ ist "Gespräche mit Seth, von der ewigen Gültigkeit der Seele" von Jane Roberts, Goldmann Verlag, TB Nr.11768 nennenswert. Es ist hervorragend zum Verständnis des Denkens und der psychologischen Dimension, in der ein solcher Geistführer lebt (jedoch mit einiger Vorsicht, also mit Abstrichen bei den manchmal sehr persönlichen Ansichten von Seth, zu genießen). Darüber hinaus gibt es die zahlreichen medial diktierten Bücher des Geistführers "Withe Eagle" im Aquamarinverlag. Darin werden die geistige Weitsichtigkeit und die Weisheit eines geistigen Führers ersichtlich.

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